KOMY Phone
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Einrichtung und die ersten Tage. Plane etwa 20 Minuten ein, am besten abends. Die Eltern-App richtest du allein ein; den ersten Start des KOMY Phones macht ihr gemeinsam.
Die Eltern-App führt dich mit der Liste „Einrichtung“ durch die wichtigsten Punkte. Sie hat zwei Gruppen: „Familie“ (einmal für alle: Eltern-Konto, Komy-Code, Zuhause) und eine Gruppe mit dem Namen deines Kindes für sein KOMY Phone (Verbunden, Stundenplan, WLAN am KOMY Phone, Wecker, Schule, Erste Aufgaben). Ein grüner Haken heißt erledigt, „Später“ verschiebt einen freiwilligen Punkt. Pflicht sind das Eltern-Konto, der Komy-Code, „Verbunden“, „WLAN am KOMY Phone“ und der Stundenplan – solange davon etwas offen ist, steht auf der Startseite oben die Karte „Einrichtung: … von 5“. Sind alle erledigt, verschwindet die Karte, und oben in der Liste steht „Einrichtung fertig — der Rest ist freiwillig.“ Du findest die Liste jederzeit unter Profil → Einrichtung fortsetzen. „Profil“ ist der Reiter unten rechts; er öffnet sich mit deinem Komy-Code (Schritt 3).
Installiere die App „KOMY Phone“ und lege ein Konto mit E-Mail und Passwort an („Neues Konto erstellen“). In der App aus dem Play Store geht es auch mit „Mit Google anmelden“. Mit dem Konto gehört die Familie dir: Du verbindest Telefone, ersetzt ein verlorenes und kannst alles löschen.
Beim ersten Start kannst du auch „Ohne Konto weitermachen“ – die Einrichtung bleibt dann aber bei „4 von 5“ stehen. Ohne Konto gibt es keine Nachrichten ans KOMY Phone („Wo bist du?“, „Komm nach Hause“) und keinen Ersatz für ein verlorenes Eltern-Handy; die Telefone gleichen sich dann nur per Bluetooth ab, wenn sie beieinander sind. Lege es deshalb gleich an. Das Konto weiß nichts über dein Kind.
Den ersten Start des KOMY Phones macht ihr gemeinsam: Dein Kind lernt dabei Komy kennen. Schalte das KOMY Phone ein und tippe auf „Los geht's 🧸“. Dann kommt nacheinander:
Danach legt ihr zwei Codes fest: zuerst deinen Komy-Code, dann den Kinder-Code (Schritt 3). Zum Schluss zeigt das KOMY Phone einen Code zum Verbinden.
Tippe in der Eltern-App auf der Startseite oben auf die Karte „Familien-Geräte“ – das öffnet Geräte. Tippe dort unter „Verbinden“ auf die Kachel „KOMY Phone verbinden“ und scanne den Code. Beide Telefone fragen „Verbinden?“ – bestätige auf beiden. Später verbinden geht auch: Solange kein Eltern-Handy verbunden ist, steht auf dem Startbildschirm des KOMY Phones „🔒 Für Eltern: Mit dem Eltern-Handy verbinden“ (mit deinem Komy-Code).
Danach steht dein Kind unter „Familien-Geräte“ als eigene Kachel – antippen zum Bearbeiten. Die Seite des Kinderhandys öffnet sich erst nach deinem Komy-Code (Schritt 3).
Ein zweites Eltern-Handy verbindest du später über die Kachel „Zweites Eltern-Handy verbinden“: Dieses Handy zeigt den Code, das andere scannt ihn. Ganz unten steht der Bluetooth-Status; „Nach Geräten suchen“ findet ein schon gekoppeltes Telefon in der Nähe wieder. Alte Kopplungen, die es nicht mehr gibt, löschst du unter „Familien-Geräte“ an ihrer Kachel mit „Entfernen“.
Komy-Code (für dich): Er schützt in der Eltern-App die Einstellungen, das Profil und die Seite des Kinderhandys – und auf dem KOMY Phone die Einstellungen und den Eltern-Modus. Wähle vier Bilder in einer Reihenfolge, die du dir sicher merkst.
Du legst ihn auf beiden Telefonen fest: in der Eltern-App, sobald sie ihn zum ersten Mal braucht – etwa beim ersten Öffnen von „Profil“ oder in der Liste „Einrichtung“ bei „Komy-Code“ –, und auf dem KOMY Phone beim ersten Start (Schritt 2), dort als „Schritt 1 von 2“. Nimm beide Male dieselben vier Bilder in derselben Reihenfolge. Ändern kannst du ihn in der Eltern-App unter Profil → Komy-Code ändern; ändere ihn dann auch am KOMY Phone.
Kinder-Code (für dein Kind): Damit entsperrt dein Kind sein Telefon. Er kommt beim ersten Start direkt nach deinem Komy-Code („Schritt 2 von 2“) – jetzt gibst du das KOMY Phone deinem Kind, und es sucht sich seine vier Bilder aus. Er muss ein anderer sein als dein Komy-Code.
Öffne auf dem KOMY Phone die Einstellungen: sechsmal schnell auf die Uhrzeit tippen, dann dein Komy-Code. Tippe auf „WLAN einrichten“. Am schnellsten hältst du den WLAN-QR-Code eures Routers vor die Kamera – er steht oft auf dem Etikett des Routers. Du kannst das Netz auch von Hand auswählen und das Passwort eintippen. Dein Kind kann selbst kein WLAN hinzufügen.
Das ist wichtiger, als es klingt: Nachts arbeitet Komy den nächsten Tag vor, und das Telefon holt sich im WLAN seine Updates. Die SIM ist für unterwegs gedacht. Das Telefon sollte nachts zu Hause am Ladekabel liegen.
Alles, was ein Kind betrifft, steht auf der Seite seines KOMY Phones: Startseite → Karte „Familien-Geräte“ → Geräte → Kachel deines Kindes → Komy-Code. Oben stehen der Status und „Einrichtung dieses Telefons“, darunter vier Reiter:
Im Reiter Kind:
Im Reiter Alltag legt „Karten auswählen und ordnen“ fest, welche Karten dein Kind unter „Mein Komy“ sieht und in welcher Reihenfolge.
Unter Startseite → Einstellungen steht, was nicht an einem einzelnen Telefon hängt, etwa „Lernbegleiter erlauben“, „Morgen denken an“ und „Brotdosen-Ideen“. Den Stundenplan mit Halbjahren und Ferien öffnest du auf der Startseite über „Stundenplan“. Den Wetter-Ort findest du unter Profil; er gilt für die ganze Familie. Konto und Familie stehen ebenfalls unter „Profil“.
Lege „Zuhause“ und „Schule“ als sichere Orte an, jeweils mit einem Radius: Standort → „+“. Du suchst den Ort nach Schulname, Adresse oder Postleitzahl – die Schulsuche klappt auch ohne Internet – oder tippst einfach auf die Karte. Die App setzt den Kreis. Wählst du eine Schule aus der Liste, übernimmt sie auch deren Namen; sonst gibst du den Namen selbst ein. Du bekommst eine Nachricht, wenn dein Kind ankommt oder losgeht. Voreingestellt sind 150 Meter, möglich sind 50 bis 1000 Meter; ein zu kleiner Radius löst Fehlmeldungen aus.
Die Schule legst du auch direkt von der Seite des Kinderhandys an: Sicherheit → „Schule als sicherer Ort“. Der Name „Schule“ und 150 Meter sind schon eingetragen; du tippst nur noch auf die Karte.
Die Karte zeigt dein Handy (grün) und das KOMY Phone (blau).
Fotografiere den Stundenplan ab, wähle ein Bild aus der Galerie oder trage ihn selbst ein. Kontrolliere das Ergebnis nach dem Abfotografieren einmal Zeile für Zeile.
Dein Kind sieht den Stundenplan auf dem KOMY Phone unter „Mein Plan“ – als Tag, Woche oder Monat, zusammen mit den Terminen der Familie (goldene Karten). Termine trägst du unter Startseite → Tagesplan ein; der Bildschirm heißt „Kalender“. Dein Kind kann selbst einen Termin anfragen, du bestätigst ihn.
Aus dem Stundenplan weiß Komy, wann Schule ist, wann Sport ist und was in den Rucksack gehört. Der Stundenplan hat drei Reiter: Stunden · Halbjahre · Ferien. Unter „Halbjahre“ schlägt die App die Termine deines Bundeslands vor. Unter „Ferien“ übernimmst du die Schulferien mit einem Knopf, „Ferien für <dein Bundesland> übernehmen“: Er trägt die Ferien für dieses und das nächste Schuljahr ein, danach kannst du sie bearbeiten. Das Bundesland gilt für die ganze Familie.
Stelle die Aufwach-Zeit ein – oder noch besser: Lass dein Kind sie am KOMY Phone selbst stellen und den Klingelton aussuchen. Mit „So weckt dich Komy“ könnt ihr es vorher ausprobieren.
Gestellt wird der Wecker am KOMY Phone unter „Mein Komy“ → Wecker, nicht in der Eltern-App. Sobald er gestellt ist, zeigt die Eltern-App bei „Wecker“ den grünen Haken – die Uhrzeit erfährt sie nicht.
Tippe in der Schnellauswahl auf eine Aufgabe wie „Zimmer aufräumen“. Es öffnet sich „Neue Aufgabe“: Wähle, wie viele Sterne es dafür gibt (1, 2, 3 oder 5), auf Wunsch auch „Bis wann?“, und tippe auf „Aufgabe schicken“. Dann erscheint sie bei deinem Kind, in Komys Worten. Unter „Belohnungen verwalten“ legt ihr fest, wofür sich Sterne eintauschen lassen.
Dein Kind kann sich auch selbst etwas wünschen („Ins Kino gehen“). Der Wunsch steht dann unter „Belohnungen verwalten“ ganz oben; du trägst ein, wie viele Sterne er kostet – oder wählst „Nicht jetzt“.
Fang klein an: ein bis zwei Aufgaben am Tag, die dein Kind sicher schafft.
Das Kinderlexikon ist fest auf dem Telefon. Fünf Themengruppen sind zu Beginn ausgeschaltet: Krieg und Gewalt, Tod und Sterben, Körper und Sexualität, Sucht, Kriminalität. Ausgeschaltete Artikel sind für dein Kind unsichtbar. Bei der Lesestufe „Fängt gerade an zu lesen“ ist das Lexikon aus, bis du „Auch für Leseanfänger anzeigen“ einschaltest.
Schalte eine Gruppe ein, wenn du es für richtig hältst. Was dein Kind im Lexikon liest, wird nicht gespeichert und dir nicht gemeldet.
Im selben Reiter Alltag steht weiter unten „Spiele“ mit einem Schalter pro Spiel – die Überschrift zählt mit, zu Beginn steht dort „Spiele · 21 von 21 an“: Mathe Memory, Mit Komy Buchstabieren, Komys Wort-Werkstatt, Komys Formen-Baustelle, Der-Die-Das-Sortierer, Silbenklatschen, Reimjäger, Eins und viele, Wer ist Komy X?, Muster-Meister, Diktat mit Komy, Rechnen mit Komy, Komys Rechengeschichten, Die Trickkiste, Blitzlesen, Komys Wortsalat, Englisch mit Komy, Komys Farbmischer, Uhr lesen, Komy Ballon-Spaß und Komy Erdkunde. Zu Beginn sind alle an.
Ein ausgeschaltetes Spiel ist für dein Kind unsichtbar: kein Schloss, kein Hinweis. Es fehlt in der Spiele-Liste und in der Sternenliste, und Komy schlägt es nicht mehr vor. Sind alle Spiele aus, verschwindet auch der Reiter „Spiele“ vom KOMY Phone.
Die Auswahl gilt pro Kinderhandy und wird übernommen, sobald das KOMY Phone online ist – im WLAN nach wenigen Sekunden.
Ein Telefonat ist es nicht. Du hältst einen Knopf, sprichst höchstens 15 Sekunden und lässt los – die Nachricht spielt beim Kind von selbst, dann ist dein Kind dran. Bei ihm klingelt es erst, und Komy sagt, wer dran ist; das Mikrofon geht erst an, wenn dein Kind „Annehmen“ tippt – und nur, solange es den Knopf hält. „Jetzt nicht“ ist gleichberechtigt daneben.
Jede Nachricht ist mit dem Schlüssel eurer Familie verschlossen; die Cloud trägt sie nur weiter. Nach dem Anhören ist sie gelöscht, spätestens nach 15 Minuten auch aus der Cloud. Einen Verlauf gibt es nicht, nichts zum Nachhören.
Stell pro Kind ein, wann es klingeln darf: „Nur als Antwort“ (so steht es am Anfang – nur nach einem Anklopfen oder einem SOS), „Jederzeit“ oder „Aus“. Nur eure gekoppelten Eltern-Handys können klingeln; dein Kind kann niemanden anrufen. Nicht im Unterricht und nicht nachts – außer als Antwort auf ein SOS. Ein Gespräch dauert höchstens 10 Minuten, endet nach 3 Minuten Stille und ist höchstens 10 Mal am Tag möglich. Sind zwei Eltern-Handys verbunden, führt eines den Sprechfunk; das andere sieht „spricht gerade schon“.
Nicht jedes Anliegen braucht ein Gespräch. Dein Kind tippt auf seinem Telefon einen Knopf – er trägt die Namen, die ihr gewählt habt, zum Beispiel „Mama Bescheid sagen“ – und Komy bestätigt: „Erledigt!“ Bei dir erscheint „… möchte dich sprechen“: ohne Text, ohne Grund, ohne Aufnahme.
Du antwortest mit einem einzigen Tipp – „Ich melde mich gleich“ oder „Nicht jetzt“ – oder startest gleich den Sprechfunk. Komy sagt deinem Kind die Antwort mit Namen. Die erste Antwort zählt; auf den anderen Eltern-Handys verschwindet der Hinweis.
Zu Beginn ist das Anklopfen aus. Schaltest du es ein, sind ein bis fünf Mal am Tag möglich – voreingestellt dreimal, mit zehn Minuten Pause dazwischen. Im Unterricht und nachts ruht der Knopf, und Komy sagt es freundlich; der SOS-Knopf geht immer. Ohne Netz sagt das Telefon ehrlich, dass es rausgeht, sobald wieder Netz da ist. Liegen bleibt nichts: sobald jemand antwortet, ist es weg, spätestens nach einem Tag.
Nimm dir Zeit für die Übergabe. Beim ersten Start (Schritt 2) hat dein Kind Komy schon kennengelernt. Danach zeigst du ihm diese fünf Dinge:
Nach dem Absenden bleibt Komy beim Kind: „Mama und Papa wissen Bescheid. Ich bleibe bei dir.“ Darunter steht „Sag kurz, was los ist“ – ein Tipp startet die Aufnahme, ein zweiter sendet sie. Höchstens 15 Sekunden, höchstens drei am Tag, nur in den ersten drei Minuten; ohne Antippen wird nichts aufgenommen. Du hörst sie auf deinem SOS-Bildschirm, dort auch noch einmal, solange er offen ist.
Auf demselben Bildschirm kannst du einmal antworten (höchstens 15 Sekunden, innerhalb von 30 Minuten). Von dir aus anfangen kannst du nie – nur nach einem SOS. Dein Kind hört die Antwort erst, wenn es „Anhören“ antippt; von selbst spielt nichts ab, das Telefon kann ja im Klassenzimmer liegen. Danach ist sie gelöscht, einen Verlauf gibt es nicht. Abschalten kannst du die Sprachnachricht unter Geräte → Kachel deines Kindes → Komy-Code → Sicherheit → „SOS“; der SOS-Knopf selbst lässt sich nicht abschalten.
Komy ist ein Freund, kein Lehrer. Er sagt nie zuerst die Lösung, fragt nichts ab und schimpft nicht. Erkläre deinem Kind, dass es Komy nichts „richtig“ machen muss.
So sieht SOS aus. Links die Rückfrage, die dein Kind zuerst sieht: „Mama rufen“ oder „Zurück“. Rechts deine Antwort – sie wartet, bis dein Kind auf „Anhören“ tippt.
Eine noch nicht gehörte Antwort liegt verschlüsselt auf dem Kindertelefon, höchstens einen Tag. Danach ist sie weg.
Alles, was ein einzelnes KOMY Phone betrifft, findest du unter Geräte → Kachel deines Kindes → Komy-Code. „Geräte“ öffnest du auf der Startseite mit der Karte „Familien-Geräte“. Unter dem Status steht „Einrichtung dieses Telefons“ mit sechs Punkten: Verbunden, Stundenplan, WLAN am KOMY Phone, Wecker, Schule, Erste Aufgaben. Die Knöpfe für den Notfall liegen im Reiter Sicherheit.
Fragen? Schreib uns: me@sysea.de
Die Eltern-App gibt es derzeit für Android. Das ist unsere Hauptplattform, dort gibt es alle Funktionen. Für Eltern mit iPhone gibt es eine Zwischenlösung: die Einrichtung direkt am KOMY Phone.
Eine Eltern-Seite im Browser ist geplant, aber noch nicht in Arbeit. Hat jemand in der Familie ein Android-Handy oder -Tablet, kannst du es zusätzlich als Eltern-Gerät verbinden. Eine eigene iPhone-App ist geplant.