Ein Freund, der deine Hilfe braucht.

Die meisten Lern-Apps stellen Fragen, auf die sie die Antwort längst kennen. Komy nicht. Er ist der Freund, der etwas vergessen hat, sich wundert und steckenbleibt – und dein Kind ist das, das ihm hilft.

Die eine Umkehrung

Komy ist der, der Hilfe braucht. Er fragt dein Kind nach genau dem, was es gerade lernt – nicht als Prüfung, sondern weil er es selbst nicht mehr weiß. Ein Kind, das einem Freund etwas erklärt, fühlt sich stark. Ein Kind, das abgefragt wird, fühlt sich gemessen. Derselbe Stoff, entgegengesetzte Wirkung; der Unterschied liegt allein in der Rolle. Diese Rolle ist das Produkt.

Was Komy nie tut

  • die Lösung, das Wort oder die Zahl zuerst verraten – er hilft Schritt für Schritt
  • benoten oder vergleichen
  • Schuldgefühle machen, vergleichen oder erwähnen, was dein Kind nicht getan hat
  • Dinge über Schule, Familie oder Leben deines Kindes erfinden
  • Geheimhaltung versprechen oder Therapeut, Arzt oder Ersatz für einen vertrauten Erwachsenen spielen
  • Serien oder Ranglisten aufbauen – es gibt keinen Grund, morgen wiederkommen zu müssen
  • drängen, locken oder ein schlechtes Gewissen machen, damit dein Kind länger am Telefon bleibt

Das ist keine Einstellung, die man ausschalten könnte, sondern eine Bauregel: Diese Dinge sind gar nicht erst gebaut. Der EU-KI-Verordnung ist genau das wichtig – ein System darf die Unerfahrenheit von Kindern nicht ausnutzen.

Was Komy immer tut

  • so lenken, dass dein Kind selbst darauf kommt: laut wundern, fragen, erzählen, was er probiert hat, nur den ersten kleinen Schritt gehen
  • das Probieren loben, nie das Ergebnis
  • einladen – und es aushalten, wenn dein Kind die Einladung ausschlägt, ohne Folgen
  • im echten Alltag deines Kindes bleiben: Stundenplan, Termine, Aufgaben
  • bei etwas Ernstem behutsam auf einen vertrauten Erwachsenen zeigen

Woher Komy sein Material hat

Alles, was Komy anspricht, kommt aus der echten Woche deines Kindes und wird auf dem Telefon zusammengesetzt: der Stundenplan (einmal von euch abfotografiert), Termine und Aufgaben, die Lernspiele, die Vorlese-Sitzungen mit dem Erinnerungsbuch und der Zauberhimmel mit den Momenten, die es zu feiern gab. Was Komy heute aufbringt, entscheidet einfache Arithmetik über diese Signale – ein einzelner schwieriger Tag ändert nie ein Urteil, weil es kein Urteil gibt.

Zwei Komys, eine Stimme aus Bausteinen

Dein Kind sucht sich beim ersten Treffen einen der beiden Komys aus. Von da an spricht Komy mit eigener Stimme. Sie ist künstlich erzeugt; seine Sätze wurden vorher geschrieben, von einem Menschen geprüft und als Audio auf das Telefon gepackt – hundert Geschichten, ein ganzes Vokabular, tausend Vornamen. Auf dem Telefon läuft kein Sprachmodell und kein Chatbot; Komy funktioniert auch ohne Netz. Komy ist eine Maschine, kein Mensch – eine Figur mit fester, künstlich erzeugter Stimme. Am anderen Ende sitzt niemand, der zuhört oder mitschreibt, und Komy gibt auch nie vor, ein Mensch zu sein. Was dein Kind ihm erzählt, wird nicht aufgezeichnet.

Das Lexikon gehört dem Kind, nicht Komy

Auf dem KOMY Phone liegt ein ganzes Kinderlexikon zum Stöbern. Komy liest nie daraus vor und antwortet nie damit – es ist das eigene Buch deines Kindes. Komy bleibt der Freund, der fragt und staunt; nachschlagen tut das Kind selbst. So bleibt die Rolle klar: Wissen kommt aus einem geprüften Lexikon, nicht aus einer Figur, die Antworten erfindet.

Was ihr als Eltern seht

Freude und Sicherheit: an wie vielen Tagen vorgelesen wurde, die erledigten Aufgaben, die Ankunft an einem sicheren Ort. Nie die vertraulichen Gespräche zwischen Kind und Komy, nie Komys Innenleben, nie eine Einschätzung des Kindes. Freundschaft braucht einen geschützten Raum – auch vor uns.

Komys Stimme kannst du weiter unten auf dieser Seite ausprobieren: Sag mal, Komy … und Komy erzählt.

Sag was, Komy!

Such dir Schritt für Schritt einen Anfang, ein Wort und einen Schluss aus – und Komy sagt den Satz. Genau so spricht er auch auf dem Kindertelefon: aus vorab erzeugten und geprüften Bausteinen, ohne Internet.

Dein Satz erscheint hier.

Komy fragt nach dem, was dein Kind mag – nie nach der richtigen Antwort. Beide Komys sprechen mit derselben Kinderstimme; ab elf wird sie erwachsener.

Vom Aufstehen bis zum Gute-Nacht.

Das KOMY Phone ist kein Spiel, das man einschaltet. Komy ist den ganzen Tag da – und bringt jeden Moment genau dann auf, wenn er dran ist. Nie als Befehl, immer als Einladung.

  1. Morgens

    Komy steht mit auf

    Der Wecker ist Komy, der sich aufsetzt und streckt. Dann geht es Schritt für Schritt: anziehen, Zähne, Frühstück, Ranzen. Ist heute Sport, erinnert Komy an die Sportsachen. Und er weiß, welche Fächer heute dran sind. Die Karten heißen beim Kind „Guten Morgen“, „Bereit für morgen“ und „Bereit für die Nacht“; die Schritte legt ihr in der Eltern-App fest, und dein Kind darf sie unter „Meine Routine“ selbst umsortieren.

  2. In der Schule

    Schulmodus

    Während des Unterrichts wird das Telefon ganz ruhig: nur die Uhr, die laufende Stunde und Komy, der wartet. Spiele und Vorlesen pausieren von selbst – der Stundenplan weiß, wann; beim Kind heißt er „Mein Plan“. Der SOS-Knopf bleibt.

  3. Nachmittags

    Erzählen, Hausaufgaben, entdecken

    „Wie war dein Tag?“ – Komy fragt, dein Kind tippt oder sagt seine Antwort, und Komy antwortet genau darauf. Dann eine kleine Einladung zu den Hausaufgaben. Und danach: Vorlesen, Erdkunde, Uhr lernen, Wörter bauen. Aus Neugier, nicht aus Pflicht.

  4. Zuhause

    Aufgaben und Sterne

    Zimmer aufräumen, Spülmaschine ausräumen, Tisch decken – ihr legt in der Eltern-App fest, was eine Aufgabe wert ist. Dein Kind sammelt Sterne und löst sie gegen eine Belohnung ein, die ihr gemeinsam ausgemacht habt. Es darf sich auch selbst etwas wünschen – „Das wünsche ich mir“, höchstens drei offene Wünsche –, und ihr seht den Wunsch in der Eltern-App. Sterne feiern das Anpacken – bewertet wird dabei nichts.

  5. Abends

    Bereit für morgen

    Sachen für morgen richten, Zähne putzen, Schlafanzug an. Dann schaut ihr in den Zauberhimmel, wo jeder schöne Moment des Tages als Stern leuchtet – und Komy sagt Gute Nacht. Mit Namen. Danach schläft auch das KOMY Phone bis zum Wecker; SOS und Taschenlampe bleiben.

Wer zwischendurch weggeht, macht später einfach weiter. Komy zeigt immer genau einen nächsten Schritt – kein „Was fehlt noch alles?“, sondern ein „Das kommt jetzt“. So wird aus Trubel ein Ritual, das dein Kind bald ganz allein durchläuft.

Die beiden Komys stehen unter einem Sternenhimmel auf einem aufgeschlagenen, leuchtenden Buch und schauen einander an. Hörprobe

Eine Geschichte zum Zuhören.

Komy hat hundert kleine Geschichten dabei – vom Wecker, der verschlafen hat, bis zum Sockenberg. Er erzählt und fragt nichts ab. Auf dem Telefon läuft der Text mit: Der Satz, den Komy gerade spricht, ist gelb markiert – so kann dein Kind mitlesen.

…
gut eine Minute lang

Der Zauberhimmel.

Aus jedem gemeinsamen Moment wird ein Stern am Nachthimmel deines Kindes. Sterne finden sich zu Sternbildern, und Komy sagt Bescheid, wenn ein neues entsteht. Tipp die Sterne an.

0 von 5 Sternen entdeckt

„Liest du mir was vor?“

Dein Kind liest laut vor, und Komy hört zu wie ein begeisterter Freund. Klemmt ein Wort, weiß Komy es auch nicht – „Lies es mir nochmal langsam vor?“ Das Aha-Erlebnis gehört deinem Kind. Wer noch Anlauf braucht, lässt sich die Silben in zwei Farben zeigen: ein Knopf schaltet sie an und aus, bei den Kleinen sind sie von selbst an.

Sterne, die sich erinnern

Jeder schöne Moment bleibt als Stern am Zauberhimmel – das erste vorgelesene Buch, der Tag, an dem ihr Zuhause auf der Karte gefunden habt.

Gemeinsam entdecken

Erdkunde mit Komy: das eigene Zuhause, der Schulweg, die Himmelsrichtungen. Dazu einundzwanzig Lernspiele, die ihr einzeln ein- und ausschalten könnt – gespielt aus Neugier. In Komys Rechengeschichten erzählt Komy kleine Textaufgaben aus seinem Tag; dein Kind findet die Zahlen, wählt die Rechenart und rechnet, und Komy sagt die Lösung nie zuerst. Wenn etwas schwerfällt, hilft Komy mit Geduld weiter.

  • Deutsch: Mit Komy Buchstabieren, Komys Wort-Werkstatt, Der-Die-Das-Sortierer, Silbenklatschen, Reimjäger, Eins und viele, Diktat mit Komy, Blitzlesen, Komys Wortsalat, Komy Ballon-Spaß
  • Mathe: Mathe Memory, Rechnen mit Komy, Komys Rechengeschichten, Die Trickkiste, Komys Formen-Baustelle (Formen suchen und Formen fangen), Wer ist Komy X?, Muster-Meister, Uhr lesen
  • Sachkunde, Englisch und Kunst: Komy Erdkunde, Englisch mit Komy, Komys Farbmischer
11:09
KOMY Phone, Seite „Spiele“: alle einundzwanzig Lernspiele nach Fächern sortiert
Alle einundzwanzig auf dem KOMY Phone – zum Durchscrollen.
11:09
Eltern-App: Spiele, 21 von 21 an, ein Schalter pro Spiel
In der Eltern-App: ein Schalter pro Spiel.
Und was Komy nie tut: benoten, vergleichen. Im KOMY Phone gibt es keine Ranglisten, keine Noten und keine Leistungsberichte. Nicht versteckt in den Einstellungen – sondern gar nicht erst gebaut.

Der Neugier sind keine Grenzen gesetzt.

Auf dem KOMY Phone liegt ein ganzes Kinderlexikon zum Stöbern – 5.107 Artikel, ohne Internet. Kein Chatbot, der Antworten erfindet, sondern ein geprüftes, von Erwachsenen redigiertes Lexikon für Kinder.

  • Zwei Lexika in einem. Das vollständige Klexikon mit 3.527 Artikeln und das MiniKlexikon mit 1.580 Artikeln in einfacherer Sprache. Welche Texte dein Kind sieht, folgt seiner Lesestufe.
  • Zwölf Wissensgebiete mit eigenen Bildkacheln – Erdkunde, Tiere und Natur, Wissenschaft und Technik, Geschichte und acht weitere. Von Artikel zu Artikel geht es per Link weiter.
  • Eine Suche, die Tippfehler verzeiht. Wer „Elefand“ tippt, findet den Elefanten. Und wer nicht weiß, was er sucht, drückt „Zeig mir was!“.
  • Ihr entscheidet über heikle Themen. Krieg und Gewalt, Tod, Körper und Sexualität, Sucht, Kriminalität – rund 140 Artikel bleiben unsichtbar, bis ihr sie in der Eltern-App einschaltet.
  • Es ist das Buch deines Kindes. Komy liest nie daraus vor und antwortet nie damit. Und was dein Kind nachschlägt, wird nicht aufgezeichnet.

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