Was Eltern uns vor dem Kauf fragen.

Jede Antwort ist im ersten Satz vollständig. Fehlt eine Frage? Schreib uns an me@sysea.de.

Für welches Alter ist das KOMY Phone gedacht?

Das KOMY Phone ist für Kinder von etwa 5 bis 12 Jahren gedacht. Die Morgenroutine, der Stundenplan, die Lernspiele und Komys Geschichten sind auf diese Jahre zugeschnitten; jüngere Geschwister hören gern zu, ältere Kinder wollen meist schon mehr Handy, als das KOMY Phone erlaubt.

Kann mein Kind damit telefonieren, und mit wem?

Nein, das KOMY Phone telefoniert nicht. Einen Messenger gibt es auch nicht. Ihr schickt aus der Eltern-App kurze Nachrichten wie „Komm nach Hause“ oder „Ich komme“; Komy sagt sie eurem Kind, und ihr seht, dass sie angekommen sind. „Wo bist du?“ holt still den Standort, euer Kind hört davon nichts. Dazu kommt der Sprechfunk: wie ein Walkie-Talkie – Knopf halten, sprechen, loslassen, dann ist der andere dran. Verschlüsselt mit dem Schlüssel eurer Familie, nach dem Anhören gelöscht, kein Verlauf. Nur eure Eltern-Handys können klingeln; euer Kind kann niemanden anrufen. Auch nach einem SOS kann dein Kind eine kurze Sprachnachricht mitschicken, und ihr könnt einmal antworten – je höchstens 15 Sekunden, nach dem Anhören gelöscht. Fremde erreichen das Kind nicht.

Geht WhatsApp, YouTube, TikTok oder ein App-Store?

Nein. Es gibt keinen Browser, keinen App-Store, kein WhatsApp, YouTube oder TikTok, keine Werbung und keine Käufe – und das lässt sich weder per Neustart noch über die Einstellungen umgehen. Wer das Telefon per Tastenkombination zurücksetzt, löscht alles darauf. Das ist Absicht: Ein Kinderhandy soll erreichbar machen und einen Freund mitbringen, nicht die Tür zum ganzen Internet öffnen.

Kann mein Kind etwas nachschlagen?

Ja – auf dem KOMY Phone liegt ein ganzes Kinderlexikon, das ohne Internet funktioniert: 5.107 Artikel aus dem Klexikon und dem MiniKlexikon, in zwölf Wissensgebieten, mit einer Suche, die Tippfehler verzeiht. Es ist kein Chatbot, der Antworten erfindet, sondern ein geprüftes, von Erwachsenen redigiertes Kinderlexikon; Leseanfänger bekommen die einfacheren MiniKlexikon-Texte, sobald ihr das Lexikon für sie einschaltet. Heikle Themen – Krieg und Gewalt, Tod, Körper und Sexualität, Sucht, Kriminalität – bleiben unsichtbar, bis ihr sie in der Eltern-App einschaltet, und was dein Kind nachschlägt, wird nicht aufgezeichnet. Inhalte aus dem Klexikon und MiniKlexikon der Zentrale für Unterrichtsmedien (ZUM), Lizenz CC BY-SA; das Klexikon ist ein unabhängiges Projekt, Sysea steht in keiner Verbindung zur ZUM.

Mein Kind sieht, hört oder greift anders – lässt sich das KOMY Phone anpassen?

Ja. Unter „So passt es mir“ stellt dein Kind sein Telefon selbst ein: größere Schrift, mehr Kontrast, Farben, die sich auch bei Rot-Grün-Schwäche gut unterscheiden lassen, Mitlesen – alles, was Komy sagt, steht dann auch als Text da –, Vibrieren und Blinken zusätzlich zum Ton, und „Weniger auf einmal“. Auf Wunsch liest das Telefon alles vor. Ein Hörgerät oder ein Taster lässt sich per Bluetooth koppeln; das geben die Eltern in ihrer App frei.

Was ist Komy – und ist das eine KI, die mein Kind abhört?

Komy ist ein Begleiter, kein Chatbot: Auf dem Telefon läuft kein Sprachmodell. Komys Stimme ist künstlich erzeugt; was Komy sagt, ist vorab geschrieben, von einem Menschen geprüft und als Audio auf das Telefon gepackt. Was dein Kind Komy erzählt, wird nicht aufgezeichnet und nicht hochgeladen. Komy sagt die Lösung nie zuerst, benotet nicht und fragt nichts ab – er ist der Freund, der die Hilfe deines Kindes braucht.

Was kostet das KOMY Phone insgesamt im ersten Jahr?

Im ersten Jahr kostet das KOMY Phone mit Daten-SIM 259 € mit dem Samsung Galaxy A17 5G (199 € einmalig für das Telefon plus 60 € für ein Jahr KOMY-Dienst) oder 219 € mit dem Blackview Wave 7C (159 € plus 60 €); im Familientarif mit dem Wave 7C sind es 209 € (149 € plus 60 €). Monatlich gezahlt sind es 199 € beziehungsweise 159 € plus 5,99 € im Monat. Ab dem zweiten Jahr fallen nur noch 60 € im Jahr an, mit eigener Daten-SIM 49 €. Der Versand nach Deutschland und Österreich ist enthalten.

Brauche ich einen Handyvertrag? Kann ich meine eigene SIM nutzen?

Nein, du brauchst keinen Handyvertrag. Eine Daten-SIM liegt schon im Gerät und ist im KOMY-Dienst enthalten; der Dienst hat keine Laufzeit und ist monatlich kündbar. Wenn ihr lieber eure eigene Daten-SIM nutzt, kostet der Dienst 4,99 € im Monat oder 49 € im Jahr.

Das KOMY Phone hat unterwegs kein Internet – was tun?

Die mitgelieferte Daten-SIM (1NCE) läuft technisch immer als Roaming-Karte, auch in Deutschland. Deshalb muss am KOMY Phone „Daten-Roaming“ eingeschaltet sein – das erledigen wir vor dem Versand, und mit dem Datentarif im KOMY-Dienst kostet es nichts. Ist es doch einmal aus, hat das KOMY Phone im WLAN Internet, unterwegs aber nicht. Die Eltern-App zeigt dann auf der Seite des KOMY Phones „Mobile Daten unterwegs: aus“ mit den Schritten, sobald das Telefon im WLAN ist. Am KOMY Phone: sechsmal auf die Uhr tippen → euer Komy-Code → Einstellungen → ganz unten „Geräteverwaltung (Eltern)“ → „Mobilfunk / SIM“ → Roaming einschalten und „Daten-Roaming zulassen?“ mit OK bestätigen. Mit eurer eigenen SIM: Eine deutsche SIM braucht in Deutschland meist kein Roaming. Für eine Reise ins Ausland tragt ihr den Zeitraum im Stundenplan unter „Ferien“ als „Im Ausland“ ein – sonst sperrt das KOMY Phone das Roaming dieser SIM – und schaltet Roaming wie oben ein. Was das kostet, hängt von eurem Tarif ab.

Welches Gerät steckt dahinter?

Ihr habt die Wahl zwischen zwei Android-Telefonen mit derselben KOMY-Software: dem Samsung Galaxy A17 5G (SM-A176B/DS, 6,7-Zoll-Display, 5.000-mAh-Akku) für 199 € und dem Blackview Wave 7C (6,56-Zoll-Display, 5.000-mAh-Akku) für 159 €. Das Samsung ist robuster (Sturzklasse B statt C) und hat von Samsung sechs Jahre Sicherheitsupdates zugesagt; der Blackview ist günstiger. Wir richten es vor dem Versand komplett ein und sichern es so, dass nur Komys Welt darauf läuft – auspacken, mit der Eltern-App verbinden, fertig.

Galaxy A17 5G oder Blackview Wave 7C – was ist der Unterschied?

Auf beiden läuft dieselbe KOMY-Software mit Komy, Lexikon, Lernspielen, Sprechfunk und SOS. Die Unterschiede, aus dem EU-Energielabel und unseren Tests: Samsung Galaxy A17 5G für 199 € – Sturzklasse B, Reparierbarkeitsklasse C, 1.200 Ladezyklen, knapp 44 Stunden Akkulaufzeit je Ladung, von Samsung sechs Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates zugesagt, 5G. Wächst euer Kind heraus, gebt ihr es frei, und es ist ein normales Android-Smartphone. Blackview Wave 7C für 159 €, im Familientarif 149 € – Sturzklasse C (eine Schutzhülle ist dabei), Reparierbarkeitsklasse B, 800 Ladezyklen, knapp 48 Stunden Akkulaufzeit je Ladung, laut Hersteller mindestens sechs Jahre Software-Updates, 12 Monate Herstellergarantie, 4G. Der Prozessor ist einfacher (Unisoc T310, 4 GB Arbeitsspeicher); Komy läuft darauf in unserem Test flüssig, und für Komys Welt reicht 4G völlig. Ehrlich dazu: Der Wave 7C ist neu bei uns. Verbinden, Sprechfunk, Anklopfen, SOS mit Sprachnachricht und die Nachrichten der Eltern haben wir auf dem Gerät geprüft; die Freigabe zum normalen Android-Handy noch nicht.

Wie richte ich das KOMY Phone ein?

In etwa 20 Minuten und elf Schritten: Eltern-App installieren, Telefone per Code verbinden, Komy-Code und Kinder-Code festlegen, WLAN, Name und Lesestufe, sichere Orte, Stundenplan, Wecker, erste Aufgaben, Lexikon-Freigaben und die Auswahl der Spiele. Jeder Schritt steht mit Bildschirmfoto in der Gebrauchsanweisung, die es auch als PDF zum Ausdrucken gibt.

Funktioniert das KOMY Phone, wenn wir Eltern ein iPhone haben?

Ja, mit Einschränkungen: Die Eltern-App gibt es derzeit nur für Android; dort gibt es alle Funktionen. Mit einem iPhone richtet ihr das KOMY Phone direkt am Gerät ein, im Eltern-Modus hinter eurem Komy-Code – das funktioniert heute schon. Standort, Nachrichten, Aufgaben und die SOS-Meldung kommen derzeit nur auf einem Android-Handy oder -Tablet an, und auch freigeben lässt sich das KOMY Phone nur aus der Eltern-App. Eine Eltern-Seite im Browser ist geplant, aber noch nicht in Arbeit; eine eigene iPhone-App ist geplant, noch ohne Termin.

Was passiert, wenn mein Kind aus dem KOMY Phone herauswächst?

Ihr gebt das Handy in der Eltern-App frei: beim KOMY Phone unter „Sicherheit“ → „Gerät freigeben“, bestätigt mit dem Wort FREIGEBEN. Das geht derzeit nur mit der Eltern-App, also mit einem Android-Gerät. Danach ist es ein ganz normales Android-Handy: alle Apps, normaler Startbildschirm, keine Sperren – das Gerät gehört euch, nicht uns. Bei der Freigabe wird vom Telefon gelöscht, was dein Kind mit Komy gemacht hat; die Sicherung auf eurem Elterntelefon bleibt, den KOMY-Dienst kündigt ihr getrennt, und rückgängig machen lässt sich der Schritt am Telefon nicht. Samsung verspricht für das Galaxy A17 5G sechs Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates; für den Blackview Wave 7C nennt der Hersteller in der EU-Produktdatenbank EPREL mindestens sechs Jahre Software-Updates. Die Freigabe zum normalen Android-Handy sagen wir bisher nur für das Galaxy A17 5G zu; beim Blackview Wave 7C ist sie noch nicht geprüft.

Wie unterscheidet es sich von Google Family Link oder einer Kindersicherungs-App?

Family Link und Kindersicherungs-Apps schränken ein normales Smartphone nachträglich ein – Browser, Store und Konten bleiben da und lassen sich mit Zeit und Geduld umgehen. Beim KOMY Phone gibt es nichts zu filtern: keinen Browser, keinen Store, keine Messenger und kein Konto, das dein Kind im Internet anlegen oder pflegen müsste; ihr müsst nichts verwalten. Dafür bringt es Komy mit, einen Freund, der den Tag begleitet – und wenn dein Kind herauswächst, gebt ihr das Gerät frei und es wird ein normales Smartphone.

Was sieht die Eltern-App – und was sieht sie bewusst nicht?

Die Eltern-App zeigt euch, dass es dem Kind gut geht: die Aufgabe ist erledigt, die Vorlesezeit war heute, das Kind ist in der Schule angekommen, der Akku ist voll. Sie zeigt nicht, was dein Kind Komy erzählt, und keinen Verlauf des Tages – ihr seht den aktuellen Ort und erfahrt, wenn ein sicherer Ort erreicht oder verlassen wird.

Wo werden die Daten gespeichert? Wo steht der Server?

Was dein Kind mit Komy macht – Erinnerungsbuch, Geschichten, Spielstände – liegt verschlüsselt auf dem Kindertelefon; es gibt kein Cloud-Konto für das Kind, und die einzige Kopie ist eine verschlüsselte Sicherung auf eurem Elterntelefon. Das Telefon verlässt: der Standort (an eure Eltern-App, über Google Firebase in der EU-Region), auf demselben Weg der Akkustand, der Stand der Aufgaben, die „So passt es mir“-Einstellungen und Meldungen an euch (SOS, sichere Orte, fast leerer Akku); selten ein einzelnes Wort an unseren eigenen Server in Deutschland – ein Vorname oder ein Schulfach, das Komy noch nicht kennt –, damit es einmal vertont wird; die Wetter-Anfrage mit dem von euch gewählten Ort und – nur wenn ihr die Komy-Zeit eingestellt habt – eine Angabe, wie viele Minuten davon heute verbraucht sind; bei eingestellter Lesezeit ein Wort für heute (offen, angefangen, geschafft). Die Stimme eures Kindes verlässt das Telefon nur in Sprechfunk- und SOS-Nachrichten, die es selbst aufnimmt: verschlossen mit dem Schlüssel eurer Familie, nach dem Anhören gelöscht. Was Komy sonst hört, bleibt auf dem Gerät. Alle beteiligten Dienste nennt die Datenschutzerklärung des KOMY-Dienstes.

Kann ich festlegen, wie lange mein Kind am Tag mit Komy spielt?

Ja, mit der Komy-Zeit. Ihr legt für jedes Kind fest, wie lange es am Tag spielen, in Mein Heft arbeiten und Komy rufen kann – getrennt für Schultage und freie Tage, jeweils Aus, 30, 45, 60, 90 oder 120 Minuten; am Anfang steht beides auf Aus. Euer Kind sieht keine Uhr und keine Zahl: Komy sagt etwa fünf Minuten vorher freundlich Bescheid, danach darf es noch kurz zu Ende machen. Was nie zählt und immer bleibt: SOS, Lexikon, Mein Plan, Wecker, Aufgaben, Routinen, Anklopfen, Sprechfunk, Komy vorlesen und Komys Geschichten – und in der Schulzeit zählt gar nichts. In der Hausaufgabenzeit aus „Erst erledigen“ zählt auch Mein Heft nicht. In der Eltern-App seht ihr, wie viele Minuten heute verbraucht sind, und gebt mit „+15 Min. heute“ oder „+30 Min. heute“ spontan mehr. Die Komy-Zeit ist nie Belohnung oder Strafe und hängt nicht an Sternen oder Aufgaben.

Hilft das KOMY Phone beim Lesen?

Es lädt zum Lesen ein – mehr versprechen wir nicht. Euer Kind liest Komy aus seinem eigenen Buch vor („Komy vorlesen“), und Komy hört zu. Mit der Lesezeit legt ihr pro Kind eine feste Zeit am Tag fest, zwischen 15 und 19 Uhr, 10 bis 25 Minuten; dann lädt Komy einmal ein: „Es ist Lesezeit. Liest du mir aus deinem Buch vor?“ – nie im Unterricht, nicht nachts, nie als Vorwurf. Bei „Komy erzählt“ läuft der Text mit, und der Satz, den Komy gerade spricht, ist gelb markiert, so kann euer Kind mitlesen. Dafür hört nichts zu, und nichts geht ins Netz. Ihr seht nur ein Wort für heute: angefangen oder geschafft – keine Minuten, keine Titel, keine Fehler. Vorlesen und Komys Geschichten zählen nie zur Komy-Zeit. Viele Grundschulen haben ein Leseband, eine feste tägliche Lesezeit im Unterricht. Das KOMY Phone ersetzt das nicht, es ergänzt es zu Hause.

Darf das Kind es mit in die Schule nehmen?

Dafür gibt es den Schulmodus: Im Unterricht wird das Telefon von selbst ruhig – es zeigt nur die Uhr, die laufende Stunde und Komy, der wartet; Spiele und Vorlesen pausieren. Offen bleiben nur das Kinderlexikon, Mein Plan und der SOS-Knopf. Ob ein Handy in der Schultasche erlaubt ist, regelt jede Schule selbst – fragt am besten kurz nach. Für das Gespräch mit der Schule gibt es ein Blatt zum Ausdrucken: komyphone.de/schule.

Was passiert, wenn das Handy verloren geht?

Ihr sperrt das Telefon aus der Eltern-App heraus: Es zeigt dann nur noch einen neutralen Bildschirm, Komys Daten sind verschlossen. Taucht es wieder auf, schaltet ihr es frei; kommt es nicht zurück, bleibt Komys Erinnerung verschlüsselt auf eurem Telefon gesichert. Das Zurückspielen auf ein neues KOMY Phone bauen wir noch.

Wohin wird geliefert, und wie lange kann ich widerrufen?

Wir liefern nach Deutschland und Österreich, der Versand ist im Preis enthalten. Als Verbraucher kannst du die Bestellung innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Angabe von Gründen widerrufen; das Telefon geht zurück, du bekommst den Kaufpreis erstattet.

Was passiert nach dem Kündigen des KOMY-Dienstes?

Der KOMY-Dienst endet zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums, das Telefon bleibt euer Eigentum. Ohne Dienst enden die Daten-SIM, die Nachrichten der Eltern, die sicheren Orte und die Updates; was ohne Netz läuft – Komys Stimme, die Geschichten, die Lernspiele, die Morgenroutine – bleibt auf dem Telefon. Kündigen geht jederzeit über den Kündigungsbutton auf dieser Seite.