Was das KOMY Phone wirklich kostet.
Das Telefon kaufst du einmal. Der KOMY-Dienst – Komys Stimme, die Eltern-App, Updates und der Datentarif – kostet wenig im Monat und ist jederzeit kündbar. Hier stehen alle Zahlen, auch die zusammengerechneten.
Die drei Preise
| Was | Preis | Enthalten |
|---|---|---|
| Das KOMY Phone mit Blackview Wave 7C | 159 € einmalig | Blackview Wave 7C, vorbereitet und gesichert, mit Schutzhülle und aufgebrachtem Displayschutz aus Kunststoff; Komy mit Stimme, alle Lernspiele und Momente; Daten-SIM eingelegt; Eltern-App kostenlos; Versand |
| Das KOMY Phone mit Samsung Galaxy A17 5G | 199 € einmalig | Samsung Galaxy A17 5G, vorbereitet und gesichert; Komy mit Stimme, alle Lernspiele und Momente; Daten-SIM eingelegt; Eltern-App kostenlos; Versand |
| KOMY-Dienst mit Daten-SIM | 5,99 € im Monat oder 60 € im Jahr | Daten-SIM, Komys Stimme, Updates, sichere Orte, Nachrichten der Eltern, SOS |
| KOMY-Dienst mit eigener Daten-SIM | 4,99 € im Monat oder 49 € im Jahr | wie oben, ohne unsere SIM |
| Familientarif | 149 € dauerhaft, gegen einfachen Nachweis | Familien mit Kinderzuschlag, Wohngeld oder Bürgergeld bekommen das KOMY Phone mit dem Blackview Wave 7C dauerhaft für 149 € statt 159 €; das Galaxy A17 5G gehört nicht zum Familientarif |
Zusammengerechnet
| Erstes Jahr mit Galaxy A17 5G (199 €) | Erstes Jahr mit Blackview Wave 7C (159 €) | Erstes Jahr im Familientarif (Wave 7C, 149 €) | Jedes weitere Jahr | |
|---|---|---|---|---|
| Mit Daten-SIM, jährlich gezahlt | 259 € | 219 € | 209 € | 60 € |
| Mit Daten-SIM, monatlich gezahlt | 270,88 € | 230,88 € | 220,88 € | 71,88 € |
| Mit eigener Daten-SIM, jährlich | 248 € | 208 € | 198 € | 49 € |
| Mit eigener Daten-SIM, monatlich | 258,88 € | 218,88 € | 208,88 € | 59,88 € |
Erstes Jahr = Telefon einmalig plus zwölf Monate KOMY-Dienst (60 € im Jahr oder 12 × 5,99 € mit Daten-SIM, 49 € oder 12 × 4,99 € mit eigener SIM). Ab dem zweiten Jahr zahlt ihr nur noch den Dienst – mit jedem Gerät gleich viel.
Alle Preise enthalten 19 % Mehrwertsteuer; der Versand nach Deutschland und Österreich ist inklusive. Der Dienst beginnt am Versandtag; heute wird nur das Telefon bezahlt.
Warum nicht einfach ein günstiges Handy mit Kinder-App?
Weil eine App auf einem normalen Handy das Handy nicht ändert: Der Store bleibt darunter, der Browser bleibt darunter, und beides ist ein paar Griffe entfernt. Das KOMY Phone ist ein Gerät, das seinen Rahmen nicht verlassen kann – kein Browser, kein Store, keine fremden Apps, auch nicht nach einem Neustart. Dazu kommt Komy, den es sonst nirgends gibt.
Ein monatlicher Beitrag ist in diesem Markt üblich – Kinderuhren und Kindertelefone anderer Anbieter rechnen genauso ab. Bei uns steht er nicht für eine Sperre, sondern für den laufenden Betrieb: Daten-SIM, Komys Stimmen, Updates und den Abgleich zwischen euren Telefonen. Und er ist jederzeit kündbar, ohne dass das Telefon unbrauchbar wird.
Kein Wegwerfgerät
Das Telefon gehört euch, nicht uns. Wenn dein Kind aus dem KOMY Phone herauswächst, gebt ihr das Handy in der Eltern-App frei („Gerät freigeben“, mit dem Wort FREIGEBEN bestätigt). Danach ist das Samsung Galaxy A17 5G ein ganz normales Android-Smartphone: alle Apps, normaler Startbildschirm, keine Sperren. Ihr kauft also kein zweites Handy für die nächste Schule. Samsung verspricht für das Galaxy A17 5G sechs Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates; für den Blackview Wave 7C nennt der Hersteller in EPREL mindestens sechs Jahre Software-Updates. Die Freigabe zum normalen Android-Handy sagen wir bisher nur für das Galaxy A17 5G zu; beim Blackview Wave 7C ist sie noch nicht geprüft.
Bei der Freigabe wird vom Telefon gelöscht, was dein Kind mit Komy gemacht hat; die verschlüsselte Sicherung auf eurem Elterntelefon bleibt. Den KOMY-Dienst kündigt ihr getrennt über den Kündigungsbutton. Am Telefon lässt sich der Schritt nicht rückgängig machen. Die Freigabe gehört zu jedem KOMY Phone, das wir ausliefern.
Kein Vertrag, keine Laufzeit
- Monatlich kündbar. Der Dienst endet zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats, bei Jahreszahlung nach dem ersten Jahr monatlich. Kündigen geht über den Kündigungsbutton, ohne Anruf, ohne Brief.
- Das Telefon bleibt eures. Auch ohne Dienst laufen Komys Stimme, die Geschichten, die Lernspiele und die Morgenroutine weiter, weil sie ohne Netz funktionieren. Daten-SIM, Nachrichten der Eltern, sichere Orte und Updates enden.
- 14 Tage Widerruf. Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt kannst du die Bestellung ohne Angabe von Gründen widerrufen; das Telefon geht zurück, du bekommst den Kaufpreis erstattet. Widerrufsbelehrung.
- Lieferung nach Deutschland und Österreich, im Preis enthalten. Bezahlt wird sicher über Stripe mit PayPal, Karte, SEPA-Lastschrift oder – je nach Gerät – Apple Pay und Google Pay.
Eltern-App: Android heute, iPhone geplant
Die Eltern-App gibt es derzeit für Android; dort gibt es alle Funktionen. Mit einem iPhone richtet ihr das KOMY Phone direkt am Gerät ein, im Eltern-Modus hinter eurem Komy-Code – das geht heute schon. Eine Eltern-Seite im Browser für Standort, Nachrichten und Aufgaben ist geplant, aber noch nicht in Arbeit. Bis dahin kommen Standort, Nachrichten, Aufgaben und die SOS-Meldung nur auf einem Android-Handy oder -Tablet an, und freigeben lässt sich das Gerät nur mit der Eltern-App. Eine eigene iPhone-App ist geplant, noch ohne Termin. Bitte berücksichtigt das vor dem Kauf.
Familientarif: so geht der Nachweis
Den Familientarif – das KOMY Phone mit dem Blackview Wave 7C für 149 € – bekommen Familien, die Kinderzuschlag, Wohngeld oder Bürgergeld beziehen. Als Nachweis genügt ein Foto oder Scan der ersten Seite des aktuellen Bescheids per E-Mail an me@sysea.de; Beträge dürft ihr schwärzen. Wir prüfen nur, dass der Bescheid auf euren Namen lautet und aktuell ist, schicken euch den Gutschein-Code und löschen den Nachweis danach.
Barrierefreiheit: was das KOMY Phone kann
Das KOMY Phone ist ein gesperrtes Gerät – ein Kind kommt nicht in die Android-Einstellungen und damit auch nicht in die Bedienungshilfen von Android. Deshalb ist jede dieser Einstellungen im KOMY Phone selbst gebaut und nicht nur ein Verweis auf ein Systemmenü. Dein Kind findet sie auf dem Startbildschirm unter „So passt es mir“. Nichts davon kostet extra.
- Wie groß soll die Schrift sein? – drei Größen: Normal, Größer, Ganz groß.
- „Alles deutlicher“ – graue Nebentexte werden in voller Schriftfarbe gesetzt, für Augen, die mehr Kontrast brauchen.
- „Farben, die ich gut unterscheide“ – überall dort, wo Farbe etwas unterscheidet (Fächer im Stundenplan, der/die/das), kommt ein Farbsatz zum Einsatz, der auch bei Rot-Grün-Schwäche auseinanderzuhalten ist. Farbe ist ohnehin nie die einzige Information: Es steht immer auch als Wort da.
- „Ich möchte mitlesen“ – was Komy sagt, steht zusätzlich immer als Text da.
- „Auch spüren und sehen“ – der Wecker, eine Nachricht von euch und eure Antwort auf ein SOS vibrieren und blinken zusätzlich zum Ton.
- „Weniger auf einmal“ – weniger Konfetti und Sternenregen bei Routine und Ranzen.
- SOS mit zwei Tipps – der SOS-Knopf muss nie gedrückt gehalten werden.
- „Alles vorlesen lassen“ – das ist der Schalter für die Android-Sprachausgabe TalkBack, für Kinder, die den Bildschirm nicht sehen. Sie bleibt auch im gesperrten Kindermodus aktiv. Auf ausgelieferten Geräten ist sie vorbereitet und lässt sich in „So passt es mir“ einfach einschalten; sonst schaltet ihr sie einmalig hinter dem Komy-Code in den Android-Bedienungshilfen frei – eine App darf eine Vorlese-Funktion nicht selbst aktivieren.
- „Ohne Kinder-Code öffnen“ – sind die vier Bilder zu schwer, öffnet sich das Telefon auf Antippen von Komy. Diesen Schalter legt ihr am KOMY Phone um, mit eurem Komy-Code.
- „Hilfsmittel verbinden“ – Hörgerät, Kopfhörer, Taster oder Tastatur lassen sich per Bluetooth koppeln. Jedes Hilfsmittel gebt ihr einzeln frei.
Ein Detail, das uns wichtig war: Die Bilder-Tastatur für den Kinder-Code spricht mit, sagt aber nur „n von 4 Bildern gewählt“ – nie, welche Bilder. Eine Sprachausgabe, die den Code vorliest, würde ihn jedem verraten, der danebensteht.
Ehrlich gesagt, was geprüft ist: Auf einem echten Gerät haben wir bestätigt, dass die Sprachausgabe im gesperrten Kindermodus startet und spricht, dass sich die Oberfläche damit bedienen lässt, dass Komy auf dem Sperrbildschirm per Doppeltipp die Bilder-Tastatur öffnet und dass deren Bilder mit Namen vorgelesen werden. Das ist die Oberfläche, der Sperrbildschirm und der Bilder-Code – nicht jeder einzelne Bildschirm der App. Wir nennen euch die Funktionen und behaupten kein Prüfsiegel. Fehlt etwas oder passt etwas nicht: me@sysea.de. Wir antworten und sagen ehrlich, ob und wann wir es bauen können.
Wie lange es Updates gibt
Ein Kindertelefon soll Jahre halten – deshalb steht hier, wie lange es versorgt wird, und nicht nur im Kleingedruckten.
- Das Galaxy A17 5G: Samsung sagt dafür sechs Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates zu. Das Modell ist seit Ende Juli 2025 auf dem EU-Markt (EPREL-Registrierung 2364744); die Sicherheitsupdates laufen damit bis Juli 2031.
- Der Blackview Wave 7C: Blackview gibt in der EU-Produktdatenbank EPREL (Registrierung 2612304) mindestens sechs Jahre Software-Updates an. Das Modell ist seit Ende Januar 2026 auf dem EU-Markt.
- Die KOMY-Software: Updates für das Kindertelefon und die Eltern-App gibt es mindestens bis Juli 2031 – also mindestens so lange, wie das Galaxy A17 5G Sicherheitsupdates bekommt. Sie kommen, solange der KOMY-Dienst läuft. Sie kommen über unseren eigenen Kanal auf das Telefon, nicht über einen App-Store, den das Kind sehen könnte.
- Was das für euch heißt: Sicherheitsrelevante Aktualisierungen gehören zu dem, was ihr beim Kauf erwarten dürft (§ 475b BGB). Kommt eine Aktualisierung nicht an, meldet euch – das ist ein Mangel und keine Kulanzfrage.
Energielabel und Produktdatenblatt
Das amtliche EU-Energielabel für jedes der beiden Geräte, aus der europäischen Produktdatenbank EPREL. Es gilt für Smartphones seit dem 20. Juni 2025 und sagt mehr als nur den Stromverbrauch.
Samsung Galaxy A17 5G · 199 €
- Energieeffizienzklasse B
- Akkulaufzeit 43 Stunden 52 Minuten je Ladung
- 1200 Ladezyklen, bis der Akku noch 80 % seiner Kapazität hat
- Sturzklasse B (von A bis E) – für ein Kindertelefon der Wert, auf den wir zuerst geschaut haben
- Reparierbarkeitsklasse C
- IP54: geschützt gegen Staub und Spritzwasser
Energielabel als PDF · Produktdatenblatt als PDF · EPREL-Registriernummer 2364744
Blackview Wave 7C · 159 €
- Energieeffizienzklasse B
- Akkulaufzeit 47 Stunden 45 Minuten je Ladung
- 800 Ladezyklen, bis der Akku noch 80 % seiner Kapazität hat
- Sturzklasse C (von A bis E) – eine Stufe unter dem Galaxy A17 5G; eine Schutzhülle ist dabei
- Reparierbarkeitsklasse B
- IP54: geschützt gegen Staub und Spritzwasser
Energielabel als PDF · Produktdatenblatt als PDF · EPREL-Registriernummer 2612304
Angaben zum Gerät und zum Hersteller
- Gerät: je nach Bestellung Samsung Galaxy A17 5G, Modell SM-A176B/DS („Samsung Galaxy A17 5G mit KOMY“), oder Blackview Wave 7C, Modell WAVE 7C („Blackview Wave 7C mit KOMY“), von Sysea als KOMY Phone eingerichtet.
- Hersteller des Blackview Wave 7C: Shenzhen DOKE Electronic Co., Ltd, 801, Building 3, 7th Industrial Zone, Yulv Community, Yutang Road, Guangming District, Shenzhen, China, www.blackview.hk. Sicherheits- und Gebrauchshinweise liegen dem Gerät bei.
- Hersteller des Galaxy A17 5G: Samsung Electronics GmbH, Am Kronberger Hang 6, 65824 Schwalbach/Ts., Deutschland. Sicherheits- und Gebrauchshinweise liegen dem Gerät in der Samsung-Kurzanleitung bei.
- Anbieter des KOMY Phone (Einrichtung, Software, Dienst): Sysea, Inhaber Markus Ealy, Auf dem Hofdriesch 11, 35321 Laubach, me@sysea.de.
- Updates: Samsung verspricht für das Galaxy A17 5G sechs Android-Upgrades und sechs Jahre Sicherheitsupdates; für den Blackview Wave 7C nennt Blackview in EPREL mindestens sechs Jahre Software-Updates. Updates der KOMY-Software gibt es mindestens bis Juli 2031, solange der KOMY-Dienst läuft.
- Gewährleistung: Es gilt die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren durch Sysea. Die Herstellergarantie von Samsung beziehungsweise Blackview (12 Monate laut EPREL) besteht daneben.
- Entsorgung: Altgeräte und Akkus gehören nicht in den Hausmüll – Hinweise zur Entsorgung.
Was der Dienst bezahlt
Der monatliche Beitrag trägt die Daten-SIM, den KOMY-Server, der ein Wort vertont, wenn Komy einen Vornamen oder ein Schulfach noch nicht kennt, die Updates für beide Apps und die sicheren Orte, die Nachrichten der Eltern und SOS zwischen euren Telefonen. Zum Start wird das Telefon selbst unter unseren Kosten verkauft; die ersten hundert Geräte trägt der Dienst.