Ein Handy, das im Unterricht still ist.

Viele Schulen verbieten Handys – aus gutem Grund. Diese Seite ist für Eltern und für Lehrkräfte: Sie sagt genau, was das KOMY Phone während des Unterrichts tut, was es nie kann und was im Notfall erreichbar bleibt. Zum Ausdrucken gibt es ein Blatt für die Schultasche.

Kurz gesagt: Im Unterricht wird das KOMY Phone von selbst still. Es zeigt nur die Uhr, die laufende Stunde und Komy, der wartet. Spiele, Geschichten und Vorlesen pausieren. Der SOS-Knopf zu den Eltern bleibt erreichbar. Ein Kind kann damit im Unterricht nichts spielen, nichts im Internet nachsehen und niemanden erreichen – das geht technisch nicht. Offen bleiben nur das Kinderlexikon auf dem Telefon und der eigene Stundenplan.

Was der Schulmodus macht

Die Eltern tragen den Stundenplan einmal in der Eltern-App ein. Daraus weiß das Telefon, wann Unterricht ist – es schaltet sich selbst um, ohne dass ein Kind daran denken oder eine Lehrkraft etwas einsammeln muss.

  • Still von allein. Kein Klingeln, kein Sprechfunk, keine Hinweise von Komy. Einzige Ausnahme: Schicken die Eltern „Komm nach Hause“ oder „Ich komme“, sagt Komy das einmal; ist „Spüren und sehen“ an, vibriert es dabei.
  • Nur noch Uhr und Stundenplan. Der Bildschirm zeigt die Zeit, die laufende Stunde und Komy, der wartet. Offen bleiben nur der eigene Stundenplan, das Kinderlexikon und der SOS-Knopf.
  • Spiele, Geschichten und Vorlesen pausieren. Sie sind während der Unterrichtszeit nicht zu öffnen.
  • Ferien und freie Tage tragen die Eltern ein; dann gilt der Schulmodus nicht.

Was das KOMY Phone grundsätzlich nicht kann – auch in der Pause nicht

  • kein Browser, kein App-Store, keine fremden Apps – auch nicht nach einem Neustart
  • kein WhatsApp, kein Messenger, keine sozialen Netzwerke; es gibt keine Anmeldung und kein Konto für das Kind
  • keine Anrufe und keine Nachrichten an Fremde; niemand von außen kann das Kind erreichen
  • keine Kamera für das Kind – es können also keine Fotos oder Videos im Unterricht entstehen
  • kein Mithören: Es gibt keine Funktion, mit der Eltern das Klassenzimmer belauschen könnten. Das Mikrofon geht nur an, wenn das Kind selbst etwas antippt, selbst eine Routine mit Komy gestartet hat oder Komy nach der Schule kurz nachfragt.
  • keine Werbung, keine Käufe, keine Ranglisten und keine Serien, die zum Weitermachen drängen

Was im Notfall erreichbar bleibt

  • Der SOS-Knopf – das Kind fragt damit seine Eltern um Hilfe; sie bekommen sofort eine Meldung, wenn möglich mit dem Standort. Das Telefon fragt vorher nach („Brauchst du Hilfe?“), damit es nicht aus Versehen passiert. Der Schulmodus schaltet ihn nie ab.

Die Regeln sind je nach Bundesland verschieden

Stand September 2026 gibt es landesweite Handy-Regeln unter anderem in Hessen, Bremen, Bayern, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen. Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen verpflichten die Schulen, sich eigene Regeln zu geben. In den übrigen Ländern entscheidet jede Schule selbst. Eine laufend gepflegte Übersicht führt Lehrer-Online.

Das heißt für euch: Fragt an eurer Schule nach. Auch dort, wo Handys verboten sind, gibt es fast überall eine Regel für Geräte, die im Unterricht nichts können – genau dafür ist das Blatt unten gedacht.

Das Blatt für die Schule

Eine Seite zum Ausdrucken und Abgeben: was das Gerät im Unterricht tut, was es nie kann, was im Notfall bleibt – mit Platz für Name und Klasse.

Blatt ansehen und drucken PDF herunterladen

Auf dem Blatt steht die Adresse komyphone.de/schule – so kann eine Lehrkraft alles hier nachlesen, ohne etwas herunterzuladen.